TeebeutelBlog – Beutel 3 –

„Nichts ist wie Du, nichts war wie Du, nichts wird wie Du sein.“

Hallo und herzlich willkommen zu meinem neuen Blog-Artikel in meinem TeeBeutelBlog – mein Teebeutel spricht mit mir!

Heute geht es um Dich und vor allem um Deine Einzigartigkeit. Sehr viele Menschen haben Angst davor, nicht so zu sein, wie Andere – anders zu sein. Dahinter verbirgt sich eine weitere Angst, nämlich die Angst davor, nicht dazu zu gehören.

Dahinter stecken häufig Erfahrungen aus der Kindheit, zum Beispiel Kindergarten oder Schule aber auch schon in der Familie. Kinder werden ausgegrenzt, weil sie aus einem anderen Ort oder Land kommen, weil sie anders aussehen oder weil wir eine Behinderung haben. Ihre KlassenkameradInnen hänseln sie und grenzen sie aus – ihr gehört nicht dazu.

Für Kinder ist das ein schreckliches Gefühl – „ich gehöre nicht dazu“. Ausgegrenzte Kinder tun alles, um dazu zu gehören. Sie verstehen nicht, dass diese Trennung eigentlich gar nicht existiert. Sie haben (noch) nicht das Vertrauen in sich selbst, dass sie über eine Ausgrenzung hinweggehen lässt. Die meisten Kinder glauben ganz fest, dass sie die anderen Menschen / Kinder brauchen. Dahinter stecken auch Urängste aus der Steinzeit: wenn ich von meiner Sippe ausgeschlossen werde muss ich sterben.

Leider nehmen viele Menschen diesen Glaubenssatz „ich muss alles tun, um dazu zu gehören“ mit in Ihr Erwachsenen-Leben. Sie führen ihr Leben ganz nach diesem Gedanken. Das führt dazu, dass sie lieber Dinge tun und Sachen sagen, von denen sie wissen, dass sie nicht anecken, die „konform mit der Masse“ sind. Dabei verleugnen sie das, was sie tatsächlich gerne tun oder sagen wollen.

Das mag zu einem Leben ohne Anecken führen aber ganz bestimmt nicht zu einem Leben in Glück und Freude. Ausserdem ist es auf Dauer ganz schön anstrengend, immer gegen seine Natur zu leben nur um das zu tun, was andere gut finden oder um das zu sagen, was andere gerne hören wollen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Wir setzen uns Masken auf, damit wir einigermassen gut durchs Leben kommen.

Der Spruch auf meinem Teebeutel erinnert uns daran, dass wir einmalig sind. Dass niemand so ist wie Du. Dass es keine Kopie von Dir gibt. Sogar eineiige Zwillinge haben unterschiedliche Gedanken – im Aussen identisch, im Innern verschieden. Nichts in der Natur sieht genau gleich aus. Kein Sandkorn, keine Schneeflocke gleicht der anderen.

Anstatt sich dagegen zu wehren sollten wir unsere Andersartigkeit leben. Es hat einen Grund, dass niemand so ist wie Du. Du bringst etwas mit auf diese Erde. Etwas, dass nur Du hast und nur Du kannst. Es sind Deine Talente und Fähigkeiten. In Verbindung mit Deinen geistigen Eigenschaften, der Art, wie Du denkst und handelst macht Dich das zu einem einzigartigen Menschen. Du musst noch nichtmal etwas „einzigartiges“ tun, denn alles, was Du tust und wie Du es tust ist einzigartig. Ob Du kellnerst oder Yoga unterrichtest. Ob Du Monatsbilanzen erstellst oder Bücher schreibst. Nur Du machst es so, wie Du es machst – niemand sonst.

Wenn Du das verstanden hast, gibt es keinen Grund mehr für die Maske. Wenn Dich andere nicht mögen, weil Du bist wie Du bist dann sind es eben nicht die Menschen, mit denen zusammensein sollst. Es gibt Milliarden von Menschen auf dieser Erde und ganz bestimmt auch Menschen, die Dich so mögen, wie Du bist.

Der wichtigste Mensch, der Dich so mögen sollte, wie Du bist, das bist Du. Wenn Du Dich nicht so liebst, wie Du bist dann werden Dich auch die Anderen nicht mögen. Denn sie sind nur Spiegel für Dich selbst.

Beginne bei Dir selbst indem Du Dir bewusst machst – am besten schriftlich – was Du an Dir nicht magst, was Du an Dir ablehnst oder sogar hasst. Das können körperliche Dinge sein („ich bin zu dick / zu dünn … zu gross / zu klein … zu blond / zu rot …“ usw.) oder Eigenschaften („ich bin zu blöd / zu langsam / zu frech / zu laut …“ usw.) oder beides 🙂

Schreibe Dir auf, was Du an Dir ablehnst und dann frage Dich: warum lehne ich das an mir ab? So kommst Du Dir nach und nach auf die Schliche. Du erkennst, welche Maske Du aufhast. Wann Du zum Beispiel „Ja“ sagst obwohl Du „Nein“ meinst. Und alleine durch diese Übung wird sich dein Leben verändern. Es ist ganz einfach und Du kannst sofort beginnen. Echte Freude und Leichtigkeit erwarten Dich. Denn dafür bist Du hier: um ein Leben in Freude, Glück und Leichtigkeit zu führen.

Ich wünsche Dir viel Spass auf Deinem Weg, Dein

Christian Aufmkolk

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